Auf nach Albanien!

Yeah! Es geht endlich weiter! Meine beiden packen ihre 7 Sachen wieder dahin wo sie hin gehören! Zu mir! Und dann lassen sie mich noch mal alleine…. Schnüff….

Zwei Highlights von Dubrovnik wollten die beiden noch mitnehmen. Naja, geplant war nur eines: der Rundgang auf der Stadtmauer, mit ihren wunderbaren Blicken über die Stadt.

Das 2. Highlight war dann eher zufällig: ein Motorrad Corso durch die Altstadt, laut dröhnend und hupend. Alle im Weihnachtsmann Kostüm. Da Weihnachtsmänner Geschenke bringen gab es dann auch Süßes für die Kinder. Und so haben die beiden die Altstadt noch mal in einer ganz anderen Atmosphäre erlebt. Nur ich durfte nicht mitfahren, weil ich 4 Räder habe….

Mittags ging es dann wirklich endlich weiter nach Montenegro. Da wir alle 3 gerade genug vom Städten haben und ein bisschen vorankommen wollen haben wir nur einen kurzen Zwischenstopp zum schlafen gemacht und zum Frühstück ein letztes Mal die Aussicht der Küstenstrasse genossen, die wir nun verlassen haben.

Schnell durch Montenegro zu reisen ist auch besser so, denn an jeder Ecke stehen Polizisten und passen auf, dass man sich gut benimmt. Als ob ich mich jemals daneben benehmen würde… nun ja, ich vielleicht wirklich nicht, aber die anderen…ob je….

Am nächsten morgen sollte es dann nach Albanien weiter gehen und ich sollte endlich, endlich Offroad fahren dürfen! Darüber habe ich mich so gefreut, dass ich ein bisschen Schnappatmung bekommen habe und nicht so richtig starten wollte. Mit Stopps zum Frühstücken, Einkaufen, Tanken und Mittagessen und immer noch ein bisschen Schnappatmung musste ich mich dann an der Grenze in eine lange Schlange einreihen und da hatte ich dann erstmal die Schnauze voll. So mag ich nicht mehr weiter! Offroad immer noch nicht in Sicht! Schlange stehen, Grenze…. Nur weil meine beiden mir sehr gut und geduldig zuredeten (naja, einer der beiden, die andere hatte eher ein bisschen Sorgen, was wir vor der Grenze für einen Eindruck machen) liess ich mich dann doch noch mal starten. Hinter mir wurden die anderen schon ungeduldig. 2 haben ihre Hilfe angeboten und wollten schieben, bzw eine Werkstatt anrufen und 3 sind einfach an mir vorbei gezogen… grummel…. Das lasse ich mir dann doch nicht bieten! Über die Grenze habe ich mich dann gut benommen, aber meine beiden haben sicherheitshalber den Motor laufen lassen. Da es in Albanien an jeder Ecke 3 Schrauberbuden gibt, haben meine beiden die erste angesteuert vor der einer meiner Brüder stand. Die haben dann auch sofort mal reingeschaut. Der erste Schrauber konnte nur Französisch, aber da sind meine beiden nicht so fit. Also mussten Hände und Füße herhalten um das Problem zu erklären. Nach dem der erste nicht so richtig weiter wusste wurde der Chef geholt der dann auch gut englisch konnte. Sein erster Kommentar: wenn wir Ersatzteile brauchen haben wir keine Chance. „Very old car, no Spare parts available“ …. Ich? Alt? Das Thema hatten wir doch schon mal…. Reingeschaut hat er dann doch und sofort gefunden, wo ich Luft ins System gezogen habe…. Spielverderber!….5 min später war das Problem behoben. Als Bezahlung sollten wir geben, wie viel wir wollten. Euro wären auch ok. Da die beiden nur noch einen 20 und einen 5 Euro Schein hatten, wollten die beiden den 20 Euroschein opfern. Das war dem Besitzer dann aber irgendwie unangenehm zu viel und er überredete die beiden, dass 5 Euro auch ok wären. Nach 3 weiteren geglückten Startversuchen „just to make sure that everything ist ok“ konnte es weitergehen.

Meine beiden waren so erleichtert, dass sie die Offroad Strecke doch noch angehen wollten. Nun ja, so langsam wurde es dunkel und der Weg dorthin schlängelte sich noch 20km über engste Serpentinen hoch hinauf. Immerhin wollten wir 1000m an Höhe gewinnen. Nun, da waren meine beiden am Ende dann doch zu feige und sind auf halber Strecke umgedreht. Heute soll ein neuer Versuch zu einer anderen Strecke gestartet werden.

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